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Fragen und Antworten mit Andrea Adamo

Lernen Sie unseren Teamdirektor kennen


Lernen Sie unseren Teamdirektor kennen

Der Italiener Andrea Adamo wurde im Januar 2019 an die Spitze der Hyundai Motorsport GmbH berufen, nachdem er drei Jahre mit dem Aufbau der erfolgreichen Abteilung Customer Racing geleitet hatte. Als Teamdirektor lenkt Andrea vom Werk der Firma in Alzenau aus alle Motorsportaktivitäten, inklusive der WRC und der fortlaufenden Entwicklung der Fahrzeuge der Typen i20 R5, i30 N TCR und Veloster N TCR für unsere Kunden in aller Welt.

Was bedeutete dir der erste Titelgewinn für Hyundai Motorsport?
Unseren ersten WTCR-Titel von 2018, den unsere Kunden 2019 auch erfolgreich verteidigten, haben wir mit einem historischen WRC-Titel ergänzt. Wir haben gezeigt, dass wir alle Teamplayer sind, die durch eine klare Aufgabe vereint sind, nämlich die Lieferung von Ergebnissen für Hyundai. Indem WRC, Customer Racing und Programme für den elektrischen Rennsport unter einem Dach vereint werden, beginnen wir zu zeigen, dass Hyundai im Motorsport eine ernstzunehmende Kraft darstellt.

Wie fandest du zum Interesse am Motorsport?
Mein Vater arbeitete in der Branche, weshalb ich in dieser Umgebung aufwuchs. Als ich etwa 14 Jahre alt war, entschied ich mich, Motorsport-Ingenieur zu werden. Ich besuchte eine technische Schule, bevor ich in Turin Ingenieurwissenschaften studierte.

Wie sah deine Karriere vor dem Einstieg bei Hyundai Motorsport aus?
Schon während meines Studiums arbeitete ich mit Abarth im Rallye- und Rennsport zusammen. Dann war ich in den DTM-Tagen Junior-Aerodynamiker, bevor ich beim Super Touring anfing. Mit den Super-Tourenwagen war ich Renningenieur in den italienischen und spanischen Meisterschaften. Ich war bis 2008 in der FIAT Group, als sie sich entschlossen, ihre Motorsport-Aktivitäten einzuschränken. Dann wurde ich Berater und arbeitete für viele Firmen, darunter an einem Rallyeautoprojekt bei Lotus sowie für N Technology, bis ich 2012 zu Honda Racing ging, um bis 2015 am WTCC zu arbeiten. Am Ende jenen Jahres wandte sich Hyundai Motorsport an mich, und die Zeit war perfekt für eine neue Herausforderung.

Wie bist du die Aufgabe angegangen, die Abteilung Customer Racing von Hyundai Motorsport aufzubauen?
Als ich im Dezember 2015 einstieg, waren wir nur zu dritt, und der Fokus lag allein auf dem R5-Programm. Wir mussten die gesamte Abteilung aus dem Nichts schaffen, ein Auto bauen und entwickeln und in kürzester Zeit einen Kundenstamm aufbauen. Es war ein ambitioniertes, hartes Ziel, aber wir haben es erreicht. Seitdem haben wir ein erfolgreiches TCR-Projekt hinzugefügt, welches uns – neben WRC und R5 – hilft, ein starkes Image für den Namen Hyundai im weltweiten Motorsport zu schaffen.

Wie würdest du deine Vorgehensweise als Teamdirektor beschreiben?
Ich glaube an gemeinsames Engagement. Ich glaube an gemeinsame Ziele. Ich glaube an die Vermittlung von Visionen und Entscheidungen, an die Erklärung, weshalb Entscheidungen getroffen wurden, und daran, jedem die Instrumente zu geben, die man benötigt, um zu verstehen, wohin wir gehen, und um sich rechtfertigen zu können, warum man so hart arbeitet. Ich weiß nicht, ob das Teamgeist oder so etwas ist – diese großen Worte und Definitionen für Leute, die vielleicht nicht so viel arbeiten und nur Ideen vortragen, wie eine Firma zu managen ist, aber ich denke, dass die meisten Leute, die wissen, wie man eine Firma managt, nie eine siegreiche Firma gemanagt haben.

Meine Vorgehensweise ist eine Mischung aus früheren Erfahrungen. Manchmal muss man das Gespür haben, den Augenblick ergreifen oder aus dem Stegreif entscheiden, angetrieben vom Bauchgefühl – diese Entscheidungen sind normalerweise die besten. Natürlich hat man in diesen Fällen eine Menge Leute, die einem sagen, was das Richtige ist, aber letzten Endes gibt es Momente im Leben, in denen man allein ist und für die Fehler bezahlen muss, die man selbst gemacht hat. Ich sage immer, dass wir als Team gewinnen, ich aber verliere, und das war ab dem ersten Tag meine Vorgehensweise in allen Bereichen.

Wo liegen die Stärken des Teams?
Als ich ankam, stellte ich fest, dass im Grunde alles vorbereitet war, so dass ich einfach das Vorliegende managte, und ich denke, dass ich sehr gute Zutaten gefunden habe, um in der WRC zu gewinnen. Im Vergleich zu unseren Rivalen fehlt es uns an nichts. In Bezug auf unsere technischen Fähigkeiten sind wir ganz oben. Hinsichtlich unserer Crew-Aufstellung sind wir zweifellos die Stärksten. Ich bin sicher, dass wir ein siegfähiges Paket geschnürt haben.

Bei WRC-Veranstaltungen schlagen Emotionen große Wogen. Andrea und unsere Fahrer reflektieren in dieser Folge unserer Dokumentation Back/Stage zu jenen Momenten – und der berühmten Adamo-Umarmung.

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