Crews

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was eine WRC-Crew zu so einer starken Partnerschaft macht? Wir haben angefangen, über jedes unserer Fahrer-Duos mehr über sie als Einzelpersonen herauszufinden und was sie als Team so gut zusammenarbeiten lässt. Entdecken Sie alles über ihre bisherige Karriere, ihre Hobbies und Highlights genau hier.

Thierry & Nicolas

Wenn die Belgier Thierry und Nicolas zusammenarbeiten, sind sie in ihrem Element. „Wir sind so verschieden wie Feuer und Wasser“, erklärt Thierry. „Gleichzeitig ergänzen wir uns auch wieder.“ Sie arbeiten als Einheit perfekt zusammen, um gegenseitig das Beste aus sich rauszuholen. „Unsere größte Motivation ist die Freude an dem, was wir tun“, sagt Nicolas stolz. „Ein Handschlag vor jeder Stage gehört für uns genauso dazu, wie uns gegenseitig noch einmal Glück zu wünschen.” Auch wenn es darum geht, am Auto zu arbeiten, ist die Crew perfekt aufeinander eingespielt. „Nicolas bereitet alle Teile vor und ich kann mich auf meine Arbeiten konzentrieren. Wir helfen einander, wo wir nur können.“ Was wäre, wenn ihre Aufgaben getauscht wären? „Wir wären schnell, aber wir würden es nicht bis ins Ziel schaffen“, schmunzelt Nicolas.

Profil Thierry Profil Nicolas

Dani & Carlos

Die Spanier Dani und Carlos können zum ersten Mal seit der Saison 2013, in der sie zusammen Rallyes gewannen, wieder ihre Kräfte vereinen und gemeinsam die Saison 2018 angehen. 2003 bildeten sie die erste Crew-Partnerschaft. „Er war erst 20 und suchte nach einem erfahrenen Beifahrer“, erinnert sich Carlos. Nach einer siebenjährigen Pause fand das Duo 2011 wieder zusammen und erzielte in der WRC einige Podiumserfolge. „Wir genossen gute Zeiten, darunter meinen ersten Sieg in Deutschland“, sagt Dani. „Ich hoffe, dass wir als Crew für Hyundai Motorsport 2018 einige dieser Erfolge wiederaufleben lassen können.“

Profil Dani Profil Carlos

Hayden & Seb

Hayden und Seb sind sich wesentlich ähnlicher als viele andere Crews. „Keiner von uns beiden liegt gerne falsch – und es ist gut, dass wir in den meisten Dingen einer Meinung sind“, erklärt Seb. Hinter den Kulissen haben der Kiwi und der Brite eine enge Arbeitsbeziehung aufgebaut. „Vom ersten Moment an, als er ins Auto gestiegen ist, war ich von seiner Arbeitseinstellung, seiner Motivation und seiner Leidenschaft beeindruckt“, so Hayden. Seb sieht die Dinge genauso. „Wir kommen beide jeweils vom anderen Ende der Welt, aber wir haben eine viele Gemeinsamkeiten: Wir sind beide sehr akribisch in dem, was wir tun.“ Sie sind sich nicht nur einig, wer von beiden der bessere Mechaniker ist („Ich muss sagen, das ist Hayden“), sie sind auch glücklich über die Rollenverteilung. „Auf den Etappen sowieso! Am besten ist es, das schnelle Fahren dem Talentierten zu überlassen“, sagt Seb.

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Andreas & Anders

Wie die Erbsen in der Schote, sind Andreas und Anders „wie bei fast allem mehr oder minder identisch.“ Mit einem Monat Abstand in Oslo geboren, teilen sie eine große Leidenschaft für den Rallyesport. „Unter Druck zu arbeiten, ist das, was wir lieben“, sagt Anders. Die Norweger begegneten einander etwa 2007 und lebten später 16 Monate lang zusammen. In der Zeit kam Andreas der Gedanke, dass sein Freund einen hervorragenden Beifahrer abgeben würde. Anders nahm die Herausforderung an und zusammen arbeiteten sie einen Plan aus, um es Wirklichkeit werden zu lassen. Andreas erklärt, warum: „Wir kennen einander und wir passen sehr gut zusammen, sowohl im Auto als auch außerhalb. Anders ist echt der ultimative Beifahrer!“ Jetzt machen sie vor jeder WRC-Etappe einen Faustcheck. Aber die Rollen lassen sich nicht einfach vertauschen! „Wir haben es mal probiert, aber ich rief dauernd die falschen Hinweise aus“, fährt Andreas fort. „Anders konnte mit dem Lachen nicht aufhören!“

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