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World Rally Championship 2

WRC 2 startet neu in Estland

i20 R5 zeigt bei Rally Estonia Tempo und Potenzial


i20 R5 zeigt bei Rally Estonia Tempo und Potenzial

Die erstmalige Rückkehr der WRC seit Mexiko ermöglichte unseren beiden WRC-2-Fahrern Ole Christian Veiby und Nikolay Gryazin, wieder in ihren i20 R5 ’20 zum Einsatz zu kommen. Nach einem schnellen Start sollte es aber für die Crews letztendlich zu einem enttäuschenden Ergebnis führen.

Beide Crews fühlten sich nach der kurzen Shakedown-Etappe am Freitag in Abissaare vom Potenzial ihrer i20 R5 ’20 motiviert, als sie sich wieder mit den Hochgeschwindigkeits-Schotterstraßen Estlands vertraut machten.

Schnell und furios

Ole Christian kam am Samstagvormittag schnell aus den Startlöchern und stellte bei der ersten Prangli-Prüfung (20,23 km) zwar die schnellste WRC-2-Zeit auf, hatte aber den Rest des Tages mit Problemen zu kämpfen.

Nach einem Schaden an der Antriebswelle auf der folgenden Etappe (SP3 – Kanepi – 16,89 km) kam er für den Rest der Vormittagsrunde nicht recht auf Trab, kämpfte sich durch Otepää (9,6 km), Mäeküla (14,76 km) und Elva (11,72 km).

Nachdem der Schaden beim Service zur Mittagszeit behoben worden war, setzte die Crew ihren Angriff fort, doch ein doppelter Platten bei der Wiederholung von Kanepi, ohne Ersatzräder, zwang sie zum vorzeitigen Abbruch.

Nikolay gab unterdessen auf der SP4 das WRC-2-Tempo vor, als er den Kampf um einen der ersten beiden Plätze aufnahm und dabei unterschiedliche Einstellungen unter die Lupe nahm. Er beendete den Samstag auf dem zweiten Platz und hatte am Sonntag noch sechs Etappen vor sich, eine Wiederholungsrunde dreier Etappen: Arula (6,97 km), Kaagvere (15,46 km) und Kambja (20,05 km).

Rückschläge am Sonntag

Ein frustrierender letzter Tag erwischte mit den harten Schotterbedingungen beide Crews. Ole Christian überschlug sich auf der vorletzten Etappe, während Nikolays Bemühungen, den zweiten Platz zu sichern, durch einen Platten auf der Power Stage zunichte gemacht wurden.

Ole Christian sagte: „Es war ein wirklich schwieriges Wochenende. Ich hatte einen guten Start, aber dann hatten wir ein Problem mit der Antriebswelle, was uns aufhielt. In der zweiten Runde hatten wir zwei Platten und waren zur Aufgabe gezwungen. Der Sonntag verlief wie am Schnürchen, aber dann schnitt ich eine Kurve zu sehr, was das Auto auf zwei Räder aufsteigen ließ und leider zu ein paar Überschlägen führte. Wir freuen uns aufs nächste Mal.“

Nikolay schaute auf seinen Platten zurück: „Ich versuchte von Anfang an, alles sauber zu absolvieren, aber zu Beginn, in den ersten Kurven, verursachte ein scharfer Stein einen Platten des linken Vorderrads. Es tut mir fürs Team leid, aber diese Dinge passieren nun mal im Rallyesport. Davon abgesehen hat das Wochenende und viel Vergnügen und die Sprünge im i20 R5 – ein unglaubliches Gefühl.“

Unser Teamdirektor Andrea fasste zusammen: „Für die Crews war es eine Rallye der Höhen und Tiefen – hauptsächlich Tiefen – weshalb wir nicht glücklich nach Hause fahren können.“

Endgültige Gesamtwertung WRC 2 – Rally Estonia

1 M. Østberg / T. Eriksen (Citroën C3 R5) 2:08:10.9
2 A. Fourmaux / R. Jamoul (Ford Fiesta R5 MkII) +1:28.4
3 P. Tidemand / P. Barth (Škoda Fabia R5) +2:50.1
4 E. Brynildsen / I. Minor (Škoda Fabia R5) +2:52.2
5 N. Gryazin / K. Alexsandrov (Hyundai i20 R5) +3:52.6

FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 WRC 2 – Fahrerwertung
Nach Runde 4

1 M. Østberg 75
2 P. Tidemand 55
3 N. Gryazin 53
4 A. Fourmaux 48
5 O.C Veiby 33
6 R. Yates 22
7 E. Brynildsen 12

FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 WRC 2 – Teamwertung
Nach Runde 4

1 Hyundai Motorsport N 84
2 PH Sport 75
3 M-Sport Ford World Rally Team 70
4 Toksport WRT 67

Alle Ergebnisse vorbehaltlich der offiziellen FIA-Bestätigung.

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