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World Rally Championship 2

Höhen und Tiefen für WRC 2-Crew

Wechselhaftes Glück in Sardinien


Wechselhaftes Glück in Sardinien

Ole Christian Veiby und sein Beifahrer Jonas Andersson wurden bei der Rally Italia Sardegna an einem Wochenende mit wechselhaftem Glück für unsere Crews in der WRC 2-Kategorie Zweite.

Die Veranstaltung mit dem dreitägigen Wettkampf, der den meisten Crews zwar vertraut ist, wurde später im Jahr und unter herbstlichen Bedingungen abgehalten. Niedrigere Temperaturen verliehen den engen und kurvenreichen Schotteretappen einen anderen Charakter, wobei Reifenwahl und Strategie einflussreiche Faktoren darstellten.

Ole Christian zog mit seinem bisher besten Ergebnis gleich, aber für Nikolay Gryazin und Konstantin Alexandrow war es ein erlebnisreiches und letzten Endes enttäuschendes Wochenende, da sie zur Aufgabe gezwungen waren.

Geplättete Hoffnungen

Die sechs Etappen am Freitag boten gleich von Anfang an einen stellvertretenden Ausblick auf die bevorstehenden Höhen und Tiefen. Ole Christian erzielte auf der SP2 (Erula – Tula) einen Etappensieg und übernahm früh die Führung, sah diesen Vorsprung dann aber auf der folgenden SP3 von Tempio nach Pausania durch einen Plattfuß schwinden.

„Plattfüße bildeten wahrhaft die Geschichte unserer Rallye“, sagte Ole Christian. „Manchmal legten wir vielversprechende Zeiten vor, gewannen zwei Etappen, und im Verlauf der drei Tage konnten wir schnell wieder aufholen.“

Auf der SP5 wurde es für Nikolay dramatisch, als er einen Fehler machte, der seine Reifen gleich von zwei Felgen abspringen ließ. Da nur ein Ersatzrad im Kofferraum war, musste er für den Tag aufgeben.

Wechselnde Erfolge

Der Samstag war ebenso erlebnisreich. Ole Christian hatte auf der SP8 (Coiluna – Loelle) einen weiteren Plattfuß, während ihm gleichzeitig ein offener Kofferraum zu schaffen machte. Glücklicherweise verlief der Rest des Zeitplans für den Norweger reibungslos.

Nikolay beschädigte unterdessen beim letzten Lauf seinen Kühler, was schließlich zu einem überhitzten Motor führte. Er brachte das Auto zum Service zurück, konnte aber am Sonntagmorgen die Rallye nicht wieder aufnehmen, womit ein enttäuschendes Wochenende für den Russen vorzeitig endete.

„Unser Tempo war an diesem Wochenende nicht so, wie wir es erwarteten“, sagte er. „Wir versuchten auf jeder Etappe, Verbesserungen zu finden, fanden aber keine wirkliche Lösung. Es war gut, weitere Erfahrungen zu sammeln, aber so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Ein hartes Wochenende.“

Kampf bis ins Ziel

Am Sonntagmorgen war Ole Christian in einen engen Kampf um den zweiten Platz in der WRC 2 involviert. Er verschwendete keine Zeit, in der ersten Etappe des Vormittags (Cala Flumini) die Führung einzunehmen, und baute dann seinen Vorsprung aus. Selbst ein Plattfuß auf der Power Stage konnte die Crew nicht davon abhalten, ihren zweiten Platz zu bekräftigen.

„Was für ein erlebnisreiches Wochenende! Obwohl ich mit dem zweiten Platz in der WRC 2 zufrieden bin, denke ich, dass wir an diesem Wochenende den Sieg verdient hätten. Wir hatten am abschließenden Vormittag die Jagd nach dem Sieg anvisiert, aber das war leider nicht möglich“, fasste er zusammen.

In der abschließenden Gesamtwertung der Rally Italia Sardegna befanden sich fünf von Hyundai Motorsport gefertigte Autos unter den ersten acht, darunter Jari Huttunen mit seinem Beifahrer Mikko Lukka und dem Kowax 2Brally Team, der den Sieg in der WRC 3 erzielte und bester R5-Fahrer im i20 R5 war.

Unser Teamdirektor Andrea Adamo war überglücklich: „Wir erfüllen weiterhin die Aufgabe, die vor Jahren aufgestellt wurde, und wir machen weiter in dieser Richtung Druck. Das Betrachten der Wertungen bewegt mich und erfüllt mich mit Stolz für meine WRC- und Customer Racing-Teams; das ist etwas, das wir ausdrucken und an die Wand heften müssen, da es eine Bestätigung der unglaublichen Arbeit ist, die sie vollbracht haben.“

Endgültige Gesamtwertung WRC 2 – Rally Italia Sardegna

1 P. Tidemand / P. Barth (Škoda Fabia R5) 2:51:58.4
2 O.C Veiby / J. Andersson (Hyundai i20 R5) +28.8
3 E. Brynildsen / I. Minor (Škoda Fabia R5) +49.7
4 M. Østberg / T. Eriksen (Citroën C3 R5) +2:08.3

FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 WRC 2 – Fahrerwertung
Nach Runde 6

1 P. Tidemand 105
2 M. Østberg 87
3 A. Fourmaux 66
4 N. Gryazin 53
5 O.C Veiby 51
6 E. Brynildsen 42
7 R. Yates 22

FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2020 WRC 2 – Teamwertung
Nach Runde 6

1 Toksport WRT 147
2 Hyundai Motorsport N 102
3 M-Sport Ford World Rally Team 88
4 PH Sport 87

Alle Ergebnisse vorbehaltlich der offiziellen FIA-Bestätigung.

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