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Wir bleiben zu Hause

Andrea denkt über die aktuelle Situation nach


Andrea denkt über die aktuelle Situation nach

Nach dem frühen Ende der Rally México ist unsere reisende Belegschaft wieder nach Europa zurückgekehrt, wo wir entsprechend den Bemühungen der Regierung beim Umgang mit der Coronavirus- (COVID-19) Pandemie eine Phase der Heimarbeit absolvieren.

Obwohl es unter unseren Mitarbeitern keine bestätigten Fälle einer Infektion mit COVID-19 gibt, wurde die Entscheidung gefällt, gemäß den Empfehlungen der Regierung zur Eindämmung der Verbreitung des Virus freiwillig von zu Hause aus zu arbeiten, um uns selbst sowie die Gemeinschaft zu schützen.

In dieser beispiellosen Zeit sind unsere Gedanken bei jenen in aller Welt, die direkt von dem Ausbruch betroffen sind, und bei den entscheidenden Beschäftigten, die an der Bewältigung der Krise beteiligt sind.

Von seinem Zuhause in Bayern aus sprechend, hat unser Teamdirektor Andrea über einen schwierigen Zeitraum nachgedacht und klargemacht, dass angesichts der aktuellen Herausforderungen dieser Welt die Motorsportaktivitäten in den Hintergrund treten müssen.

Andrea, zunächst die Frage: Wie ist es um alle bei Hyundai Motorsport bestellt?
„Das Wichtigste ist, dass es allen gut geht, oder zumindest soweit es die Umstände zulassen. Unser Unternehmen befindet sich in Bayern, in dem seit letzter Woche Ausgangsbeschränkungen gelten. Wir wurden verpflichtet, unsere Aktivitäten einzuschränken, aber wir hatten bereits vorher einige Maßnahmen eingeleitet, um auf diese sich schnell verändernde Situation zu reagieren. Gesundheit und Wohlergehen unserer Mitarbeiter haben höchste Priorität.“

Welche Maßnahmen habt Ihr ergriffen?
„Mit über 250 Mitarbeitern aus 27 verschiedenen Ländern wollten wir den Leuten die Gelegenheit geben, nach Hause zu kommen, bevor die Situation schlimmer wird. Wir haben Schritte eingeleitet, um eine Kultur der Heimarbeit zu schaffen, damit wir so viele technische Aktivitäten wie möglich durchführen können. Wir versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen. In der ganzen Welt gibt es im Moment größere Probleme, die es zu bewältigen gilt, als den Motorsport; daher versuchen wir, daran zu denken und unsere Prioritäten zu ordnen.“

Wie gestaltet sich die Arbeit von zu Hause aus?
„Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der die Kommunikation auf virtuellem Wege sehr fortschrittlich und effizient ist. Wir berufen hin und wieder Meetings ein, wir haben Zugang zu den Servern und wir versuchen, uns gegenseitig auf dem Laufenden zu halten. Es ist weitab von einer optimalen Situation, aber es ist auch bei Weitem nicht das größte Problem, vor dem die Welt derzeit steht. Wir müssen entspannt bleiben und bereit sein für die Zeit, wenn die Dinge wieder anlaufen, was der Fall sein wird.“

Welche Herausforderung ergab sich bei der Rally México, gleichzeitig mit der sich entwickelnden Situation und einer Rallye zurecht zu kommen?
„Wir sind keine Helden in Bezug auf die Lösung der Situation in Mexiko; es ist Teil des Jobs, und es gibt Leute, die in Krankenhäusern arbeiten und wesentlich schwierigere Bedingungen erleben. Wir hatten alle zusammen ein Meeting und es wurde vereinbart, die Rallye frühzeitig zu beenden, damit wir die Leute zurück nach Europa bringen konnten, wo die meisten von uns wohnen. Da waren andere kleinere Teams mit weniger Ressourcen zur Bewältigung der Situation, weshalb wir die Gesamtverantwortung hatten, auch ihnen zu helfen. Manchmal ist es wichtig, weniger egoistisch zu sein und das große Ganze im Auge zu halten.“

Wie sehen Deine Gedanken zu den drei WRC-Veranstaltungen aus, die bisher in dieser Saison stattgefunden haben?
„Mein Hauptgedanke ist, dass die WRC 2020 bereits merkwürdig war. Die einzige Veranstaltung, die gewissermaßen ordentlich ablief, war Monte-Carlo. Dann hatten wir Schweden, auf Straßen, die ziemlich unbeschreiblich waren, und dann Mexiko, die unter dem Schatten des Ausbruchs gekürzt wurde. Auf diese Veranstaltungen zurückblickend, kann ich nicht sagen, dass ich glücklich bin. Okay, wir gewannen die Monte, aus rein emotionaler Sicht sind wir also zufrieden, aber wir hatten einige Leistungseinschränkungen. Mit Schweden war ich nicht zufrieden, und in Mexiko hatten wir Probleme mit der Zuverlässigkeit, was mich sehr ärgerte. Von diesen Veranstaltungen bekommen wir all die Motivation, die wir brauchen, um uns zusammenzureißen. Wir müssen unseren Vorstand respektieren, der uns die Teilnahme an der Meisterschaft und ein professionelles Verhalten ermöglicht. Wir müssen uns fokussieren und verstehen, was wir besser machen können.“

Hast Du in dieser Zeit Kontakt mit den Crews?
„Ich stehe ständig mit den Crews und Fahrern in Verbindung, unabhängig von der Kategorie, tausche WhatsApp-Nachrichten aus oder höre einfach, ob alles in Ordnung ist. In gewisser Weise habe ich jetzt mehr Kontakt mit ihnen. Sie sind alle Teil von Hyundai Motorsport, weshalb ich versuche, sie auf dem Laufenden zu halten. Wir sind alle Mitglieder des Unternehmens, so dass wir alle Anteil am Geschehen haben müssen.“

Nimmst Du Dir während dieser Ausgangsbeschränkung Zeit für Dich selbst?
„Ich würde lügen, wenn ich sagte, ich würde nur arbeiten. Ich habe das Glück, in einem kleinen Dorf in den Bergen oberhalb von Aschaffenburg zu wohnen. Direkt vor der Haustür habe ich den Wald, so dass wir spazieren gehen können; und im Wohnzimmer kann ich auf meinem Heimtrainer Fahrrad fahren. Ich versuche, fit und gesund zu bleiben. Es ist wichtig, diese Zeit zu nutzen, um auf sich selbst zu achten.“

Hast Du eine besondere Mitteilung für die Menschen zu Hause?
„Wir alle versuchen, in dieser schweren Zeit unseren kleinen Beitrag zu leisten. Wir möchten Hyundai-Inhalte mit den Fans zu Hause teilen und diese Zeit überbrücken, indem wir eine Abwechslung zu den täglichen Tragödien und Sorgen anbieten. Auch wenn es andere Prioritäten als den Motorsport gibt, möchten wir die Leute wissen lassen, dass wir bei ihnen sind, während sie zu Hause sind. Wir wissen nicht, wann sich die Dinge wieder normalisieren. Wir müssen fokussiert und positiv bleiben und uns um die Dinge kümmern, die in unserer Macht stehen.“

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